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Das macht der Borkenkäfer gerade im Landkreis
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Das macht der Borkenkäfer gerade im Landkreis
Diese Woche hat uns ein aufmerksamer Waldbesitzer den ersten Borkenkäferbefall stehender Fichten gemeldet und die befallenen Bäume bereits gefällt.
Dieses vorbildliche Vorgehen zeigt auch, dass die Arbeit von Förster Friedrich Maier und der WBV ein großer Erfolg sind.
Wie konnte der Waldbesitzer die befallenen Bäume finden?
Er hat es so gemacht, wie es in der Anleitung zur Bohrmehlsuche steht.
Das Bohrmehl war deutlich zu sehen, Der Blick unter die Rinde zeigt, dass die Käfer gerade dabei sind, die Muttergänge anzulegen. Auf Augenhöhe sind auch Einbohrlöcher zu sehen - ein Hinweis darauf, dass der betroffene Stamm voll besiedelt ist, und sich weitere Käfer einen "neuen" Stamm suchen müssen, so dass wahrscheinlich noch weitere Stämme befallen sind. Bei der weiteren Suche konnten wir Bohrmehl am Boden finden, mindestens ein weiterer Stamm ist befallen. Auch dieser wurde gefällt und die Untersuchung ergab, dass der Wipfelbereich bereits befallen war.
Unsere Einschätzung zur Käfersituation
Der erste Stehendbefall hat lange auf sich warten lassen. Durch das immer wieder durch kalte Witterung und Regen unterbrochene Frühjahr konnten die Käfer nicht massiv einbohren. Auch liegendes Holz war bisher meist nicht voll mit Käfern besetzt. Alles deutet darauf hin, dass auch dieses Jahr keine Borkenkäfer - Katastrophe auftritt. Trotzdem gilt es, auf der Hut zu sein und sich um den Befall zu kümmern: Bitte tun Sie es diesem aufmerksamen Waldbesitzer nach, arbeiten Sie Ihr Schadholz auf und suchen Sie nach Befall! Nutzen Sie die für die Suche momentan günstigen Bedingungen!
Weitere Informatinen finden Sie auf dem Borkenkäfer - Info - Portal.
Die Forstverwaltung unterstützt die Waldbesitzer bei der waldschutzwirksamen insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung mit 5-30 €/fm. Bitte wenden Sie sich an die zuständigen Revierleiter/innen.
Hier geht es zum Artikel im Landwirtschaftlichen Wochenblatt.
Coronavirus
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Der Wald ist gut für die Gesundheit! Das ist nichts Neues, aber es gilt in Zeiten einer Pandemie um so mehr. Zumindest, solange Sie den Kontakt mit anderen Personen meiden. Vielleicht haben Sie durch die Ausgangsbeschränkungen jetzt auch Zeit, um nach Ihrem Wald zu schauen.
Ausgangsbeschränkung
Es spricht nichts dagegen, dass Sie in Ihrem Wald spazieren gehen und nach dem Rechten sehen. Außerdem sind notwendige Waldarbeiten ein "triftiger Grund", aus dem das Haus verlassen werden darf und somit erlaubt. Selbstverständlich sind sowohl die Unfallverhütungsvorschriften (keine Alleinarbeit mit der Motorsäge!) als auch die Vorschriften im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beachten.
Holzmarkt
Wir sind momentan aufnahmefähig und aktuell läuft die Holzabfuhr sehr gut! Wer Holz machen will, soll sich bitter vorher an der Geschäftsstelle melden und den Einschlag und die Aushaltung absitmmen.
Beratung durch die Forstverwaltung
Die Revierleiter der Forstverwaltung sind weiterhin im Dienst und per Telefon, E-Mail oder Fax erreichbar. Die Förster sind angehalten, persönliche Beratungen im Wald auf das Notwendige zu beschränken.
Genießen Sie Ihren Wald und bleiben Sie gesund!
Jahreshauptversammlung abgesagt
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die angesetzte Jahreshauptversammlung für den 24.03.2020 ist abgesagt.
Wir bitten um Ihr Verständis ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.
Hackschnitzelhalle Achrain BHLG
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Ein Gemeinschaftsprojekt der
BHLG Bäuerliche Hackschnitzel Liefergesellschaft GmBH,
Gemeindewerke Murnau
und der Waldbesitzervereinigung Ammer-Loisach e.V.
Technische Daten der Halle:
Grundfläche: 25x40m
Fassungsvermögen: ca. 5.000 srm
Luftkollektoren: 240 ²
Trocknungsleistung (geplant): 3.000 srm
Trocknungskosten (Strom): 0,80 €/srm
Energiebedarf für Trocknung: ca. 2-4 kWh/srm
Gesamtkosten: 480 T€
Förderung Leader: 144 T€

