HackschnitzelherstellungSchwachholz aus Waldpflegemaßnahmen und minderwertige Resthölzer werden mittlerweile von vielen Waldbesitzern zur Herstellung von Waldhackschnitzeln verwendet. Hackschnitzel sind eine wertvolle Energiequelle, die sowohl im privaten Bereich als auch in kommunalen Heizwerken in der Region zum Einsatz kommt. In Murnau werden beispielsweise das Staffelseegymnasium und der Kemmel-Gewerbepark mit Waldhackschnitzeln beheizt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Heizwerke in den umliegenden Orten.

Bei der Vermarktung von Hackschnitzeln arbeiten wir sehr eng mit der Bäuerlichen Hackschnitzel Liefer Gesellschaft in Riegsee zusammen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir grundsätzlich nur Hackmaterial aus den eigenen Wäldern unserer Mitglieder vermarkten.

Hackmaterial das nicht aus dem Wald kommt oder von anderen Waldbesitzern stammt muss uns zwingend vor der Belieferung angemeldet werden.

Hinweise zu Qualität und Bereitstellung von Hackmaterial

  • Ein hoher Anteil an Derbholz (Ø > 7 cm) im Vergleich zu Ästen und Zweigen wirkt sich preissteigernd aus - insbesondere wenn es sich um Hartholz (z. B. Buche) handelt.
  • Trocknes Hackmaterial wird höher bewertet als feuchtes.
  • Reines Gipfelmaterial mit einem hohen Nadelanteil ist mitunter nicht zu vermarkten oder erzielt nur geringste Erlöse.
  • Das Hackmaterial ist möglichst parallel und sauber auf Unterleghölzern aufzurichten, damit der Hacker reibungslos und zügig beschickt werden kann.
  • Die bei uns gebräuchlichen Hackmaschinen haben ihren Materialeinzug auf der rechten Seite. Das zu hackende Holz ist daher so zu lagern, dass es in Fahrtrichtung rechts von der Maschine liegt.
  • Die Lagerorte sind so zu wählen, dass die Transportfahrzeuge am arbeitenden Hackaggregat vorbeifahren können (ausreichende Straßenbreite).

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