Vernetzung der PotentialeDie Bayerische Staatsregierung hat mit der Cluster-Offensive ein neues Element der Modernisierungsstrategie zum Ausbau des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Bayern geschaffen. Sie zielt auf die landesweite Vernetzung der Potentiale aus Wirtschaft und Wissenschaft in für die bayerische Wirtschaft besonders wichtigen Branchen- und Kompetenzclustern, um so die Innovationsdynamik sowie die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Mit der aus zwei Säulen bestehenden Cluster-Offensive Bayern setzt die Staatsregierung ihre offensive Innovations- und Modernisierungspolitik aus der Offensive Zukunft Bayern und der High-Tech-Offensive fort. Die Cluster-Arbeit als erste Säule der Cluster-Offensive Bayern zielt darauf ab, innerhalb einer Branche oder eines Technologiefeldes die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dazu die Vernetzung landesweit voranzutreiben. ![]() Im Rahmen umfassender Gespräche mit Vertretern aus Industrie und Forschung wurden 19 Cluster von bedeutender Wirtschaftskraft identifiziert, die sich in drei Grundtypen unterscheiden lassen:
Zu jedem dieser Cluster werden Cluster-Plattformen aufgebaut, die die Vernetzung in den jeweiligen Branchen und Technologiefeldern durch Veranstaltungen, Informationsangebote oder die Initiierung von Leitprojekten aktiv vorantreiben. Im Gegensatz dazu geht es bei der zweiten regionalen Säule der Cluster-Offensive Bayern darum, durch Ausbau und Optimierung des Regionalmanagements, das in ganz Bayern angeboten werden soll, eine Vernetzung innerhalb einer Region aufzubauen und vorhandene Potenziale zu identifizieren und zu heben. Für die Einrichtung der 19 Cluster-Plattformen, den Aufbau regionaler Netzwerkstrukturen sowie Begleitmaßnahmen stellt die Bayerische Staatsregierung für einen Zeitraum von fünf Jahren 50 Mio. Euro aus Privatisierungserlösen zur Verfügung. |